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Konfirmation und Konfirmandenunterricht

Das Ziel des Konfirmandenunterrichts

Das Wort „Konfirmation“ kommt aus der lateinischen Sprache und heißt: befestigen, stärken, bestätigen. Mit dem christlichen Glauben ist es so, wie mit dem Lernen der Kinder. Kinder werden geboren, sie lernen krabbeln, dann langsam laufen, die ersten richtigen Wörter sprechen, ganze Sätze formen. Ähnlich verhält es sich mit dem christlichen Glauben. Wir müssen den christlichen Glauben lernen, versuchen selber über unseren Glauben zu reden und dann Schritte in Kirche und Gemeinde zu tun.

Durch den Unterricht sollen die Kinder in die Welt des christlichen Glaubens hineinwachsen, auf ihre Fragen von der Bibel her Antworten erhalten und mündige Christen werden.

Die Taufe ist keine Voraussetzung für die Teilnahme am Unterricht. Diese kann im Laufe der Konfirmandenzeit gefeiert werden.

Anmeldung zum Konfirmandenunterricht

Die Anmeldung zum Konfirmandenunterricht können sie im Kirchenbüro erfragen. Für die Kinder, die im Frühjahr 2014 konfirmiert werden sollen, findet am Mittwoch, dem 21. März 2012 von 16 bis 18.30 im Kirchenbüro der Großen Kreuzkirche (Georgstr. 4, Eingang Junkernstraße). In der Regel sind das die Kinder, die zwischen dem 1. Juli 1999 und dem 30. Juni 2000 geboren sind.

Wann und wo

Der Unterricht beginnt in der Regel im Frühsommer eines jeden Jahres und erstreckt sich über einen Zeitraum von 2 Jahren. Am Ende zeigen die Konfirmanden im Vorstellungsgottesdienst, was sie in der Zeit erarbeitet haben.

Der Unterricht findet in den Gemeinderäumen der Großen Kreuzgemeinde statt. Die Unterrichtstage sind jeweils Dienstag oder Donnerstag. Die Uhrzeit wird so festgelegt, dass es nicht zu Überschneidungen mit der Schule kommt. Neben dem wöchentlichen Unterrichtseinheiten gibt es Konfirmandentage und Konfirmandenfreizeiten.

Wir erwarten, dass die Kinder regelmäßig zum Unterricht kommen und sich Abmelden, wenn sie verhindert sind. Zudem erwarten wir die regelmäßige Teilnahme an den Gottesdiensten der Großen Kreuzgemeinde. Außerdem sollen die Eltern die Pastoren unterstützen, indem die Eltern ihre Kinder zum Lernen der Aufgaben ermuntern und mit ihnen gemeinsam den Gottesdienst besuchen.

Der Konfirmationsgottesdienst

Am ersten Sonntag nach dem Osterfest wird ein festlicher Gottesdienst zur Konfirmation gefeiert. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden treten an den Altar. Sie sagen vor Gott und der Gemeinde Ja zu ihrer Taufe. Die Gemeinde betet für die Konfirmanden und bittet um den Heiligen Geist. Der Pastor segnet jeden einzelnen, legt die Hände auf und spricht den Segen Gottes zu. Den Jugendlichen wird ein Bibelvers (Konfirmationsspruch) zugesprochen. Mit der Konfirmation dürfen die Jugendlichen dann auch das Patenamt bei der Taufe übernehmen.

Konfirmation – und dann?

Mit der Konfirmation versprechen die Konfirmanden, sich treu zu den Gottesdiensten der Evangelisch-Lutherischen Kirche zu halten, weil ohne die christliche Gemeinschaft der lebendige Glaube erlöschen kann. Mit der Konfirmation wird also nicht ein Schlussstrich gezogen, sondern viele Möglichkeiten der Mitarbeit und Beteiligung in der Gemeinde werden eröffnet. Die konfirmierten Jugendlichen sind eingeladen weiter auf dem Weg des Glaubens in der Gemeinde Jesu Christi zu gehen. Dabei warten viele tolle Angebote der Gemeinde auf die Jugendlichen.