Neues Kunstwerk am Gemeindesaal

Große Kreuzgemeinde ist eine Station beim Hermannsburger Friedensweg

Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen: das neue Kunstwerk vor unserem Gemeindesaal direkt neben dem Staudenbeet. Beim Vorbeigehen haben sich manche vielleicht gewundert, was sich hinter dem dunklen Metallrahmen und den roten Holzscheiten verbirgt. Wer dann einen Blick auf
den Wegweiser direkt nebenan wirft, erfährt mehr.

Das Kunstwerk ist Teil des Friedensort2GO („to go“ = zum Gehen), dem neuesten Projekt
des ELM. Die Idee ist, in Hermannsburg einen Begegnungsort zu schaffen, wo Menschen aus der Südheide genauso wie Touristen und Reisegruppen sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzen können. So ist auf einer Gesamtlänge von rund 4 Kilometern ein Weg mit sechs Stationen entstanden. An jeder Station gibt es ein Kunstwerk, das durch das Künstlerpaar Wladimir und Natalia Rudolf aus Munster entworfen wurde, sowie einen Wegweiser mit erläuternden Informationen. Um das Angebot auch für die jüngere Generation interessant zu machen, können weitere Texte und Bilder per QR-Code über das Smartphone abgerufen werden. Man kann diese Beiträge aber auch bequem
von zuhause aus auf der Homepage www.friedensort2go.de nachlesen.

Seit einigen Wochen befindet sich nun die Station 5 „Hoffnung leben“ auf unserem Kirchengelände. „Wusstest du schon... dass Gebete niemals umsonst sind?“ Mit dieser Frage begrüßt der Wegweiser die neugierigen Besucher und gibt einen ersten Hinweis, worum es bei dieser Station geht: das Gebet als Weg, auch in schweren Momenten hoffnungsvoll zu bleiben. Das Kunstwerk mit den aufgestapelten Hölzern
stellt eine Klagemauer dar. Die Besucherinnen und Besucher können hier ein kurzes Gebet sprechen oder einen Zettel mit Gebetsanliegen zwischen die Holzscheite legen. Auf der Internetseite gibt es dann ergänzende Beiträge zum Thema Hoffnung, Gebet und Klage.